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Deutsch-Türkischer Dialogpreis

Deutsch-Türkischer Dialogpreis, ein Preis des deutsch-türkischen Unternehmerverbandes in der Europäischen Metropolregion Nürnberg TIAD

Bei den Aktionen des TIAD ist immerzu entscheidend, dass wir nicht nur Institutionen zusammenbringen, sondern Menschen, die sich schätzen und sich Tag für Tag zu einem gelebten Miteinander bekennen ! In diesem Zusammenhang erinnern wir uns an den Satz von Wilhelm von Humboldt, der da sagte:

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Eben in diesem Sinne haben wir ganz besonderen Wert darauf gelegt, gerade als Wirtschaftsverband Verbindungen mit den maßgebenden Stellen in unserer Region aber auch darüber hinaus einzugehen, Verbindungen, die auf Kontinuität basieren. Denn Kontinuität sorgt nach unserer Auffassung für Zuverlässigkeit, Stabilität und Weitblick. Hierauf sollen Sie sich gerade als Partner des Vereins verlassen können, wenn gemeinsame Planungen und Aktivitäten umgesetzt werden sollen. Es geht um Projekte mit lang anhaltenden, positiven Wirkungen, die die deutsch-türkische Gesellschaft betreffen, vor allem in Fragen der Kultur, Wirtschaft, ja der Integration im weitesten Sinne.

Wir bestehen darauf, dass es nicht um reine Höflichkeiten, um einzelne Aktivitäten geht, sondern vielmehr um das Gelingen einer deutsch-türkischen Beziehung in unserer Region.  Uns geht es nicht um das Bild eines isolierten, souveränen Individuums. Vielmehr ist die Spannung Individuum – Gemeinschaft im Sinne der Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundheit der Person aufzulösen, ohne dabei den Eigenwert der Person anzutasten. Die Parter des TIAD kennen diesen Satz von mir, den ich schon oft gebracht habe, aber er ist tiefste Überzeugung ! Daraus leiten wir die Verpflichtung eines jeden Menschen ab, sich bestmöglich für die Gemeinschaft einzubringen, natürlich unter Berücksichtigung der eigenen Freiheiten und Rechte.

Unser Verständnis von Dialog:

Bei einem wirklichen Dialog geht es um eine Haltung, bei der die Teilnehmenden den anderen in seinem Dasein und aber auch Sosein akzeptieren und sich diesem mit der Absicht zuwenden, dass eine lebendige Gegenseitigkeit entsteht. In dieser Gegenseitigkeit können neue Erkenntnisse und Einsichten gewonnen werden, für die die Teilnehmenden immer offen sein sollten. Es geht also um die Haltung. Die Betreffenden sollten sich begegnen mit Neugier, mit lernendem Interesse. Dabei spielt die Qualität des Sprechens natürlich eine gewichtige Rolle, weshalb deutsche Sprachkenntnisse im Übrigen unverzichtbar sind. Ein wirklicher Dialog verlangt uneingeschränkten Respekt. Andere Personen müssen – ohne wenn und aber – in ihrer Andersartigkeit und ihrem Wesen als gleichberechtigt anerkannt werden. Auch das verlangt sehr großes Einfühlungsvermögen.

Unsere Devise: Lasst uns aufeinander zugehen, unsere Weltanschauungen, Wertvorstellungen, Auffassungen und Einstellungen genau analysieren, um dann Gemeinsamkeiten oder neue Erkenntnisse herauszuarbeiten. Lasst uns eine gemeinsame Leitkultur entdecken, es gibt viele Schnittmengen !! Der Weg des wirklichen Dialogs ist der Weg der Annäherung und Problemlösung ! 

Wer erhält den Dialogpreis ?

Den Dialogpreis erhält, wer sich um die deutsch-türkischen Beziehungen als herausragende Persönlichkeit im Besonderen verdient gemacht und dabei nach Auffassung des TIAD ganz nach dem dem Satz von Wilhelm von Humboldt handelt, mit den Menschen für das Leben wertvolle Verbindungen eingeht und einen wirklichen Dialog im oben genannten Sinne führt. Der Preisträger leistet einen erheblichen Beitrag zur Aufwertung der deutsch-türkischen Beziehungen, die nicht rein wirtschaftlicher Natur sein müssen. Er ist eine herausragende Person des öffentlichen Lebens mit besonderen Funktionen auch im Rahmen der deutsch-türkischen Beziehungen. Der Preis wir einmal im Jahr vergeben.

Die bisherigen Preisträger sind:

2012      Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

2013      Prof. Dr. Heinrich von Pierer

2014      Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

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