TIAD

Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

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Presseerklärung vom 29.06.2011

Veröffentlicht von am in Presseerklärungen 2011
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Presseerklärung des Vorstandes des Deutsch-Türkischen Unternehmervereins in Mittelfranken e.V. (TIAD) vom 29.06.2011 anlässlich der Veranstaltung am 30.06.2011:

 

Ausbildung bei der Bayerischen Polizei – Chancen für Bewerber türkischer Herkunft

TIAD veranstaltet in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Mittelfranken am 30.06.2011 von 16.00 bis 20.00 Uhr in den Räumlichkeiten des TIAD, Am Plärrer 19-21, 90443 Nürnberg, unter dem Titel: Ausbildung bei der Bayerischen Polizei – Chancen für Bewerber türkischer Herkunft eine Informationsveranstaltung für alle Interessierte, vor allem aber für Jugendliche und deren Eltern türkischer Herkunft. Ab 18.30 Uhr begrüßen Sie zudem der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Herr Johann Rast, und der Vorsitzende des TIAD, Herr Rechtsanwalt Emre Hizli. Erwartet werden zudem hochrangige Gäste, die im Bereich der Bildung tätig sind.

 

Gemeinsam mit den Vertretern des Polizeipräsidiums Mittelfranken, allen voran mit dem Polizeipräsidenten Rast wollen wir dafür werben, dass sich Jugendliche türkischer – man kann natürlich weiter gehen und sagen  ausländischer – Herkunft für eine Berufsausbildung bei der Bayerischen Polizei interessieren, ja entscheiden. Wir sind überzeugt, dass jene Jugendliche eine große Bereicherung für die Polizei wären. Wir stellen dabei nicht allein auf Aspekte der gelungenen Integration ab. Natürlich hätte dies besonders positive Effekte in der Begegnung der Deutschen mit Menschen ausländischer Herkunft, wenn auf Seiten der Deutschen solche wären, die aus der Schicht derjenigen stammen, die Migrationshintergrund haben. Bei den Jugendlichen geht es dabei um Vorbildfunktionen. Darüber hinaus geht es aber um das Bewußtsein, dass Teilhabe auch bedeutet, gleich berechtigten Zugang zu allen öffentlichen Ämtern, zum öffentlichen Dienst, ganz allgemein zur Beschäftigung in der deutschen Verwaltung zu haben, wobei dieser selbstverständlich vom Innehaben der deutschen Staatsbürgerschaft und einer besonderen schulischen Qualifikation abhängen kann. Wir sind überzeugt, dass sehr wichtige, positive Effekte erzielt würden, jedenfalls auf Seiten der türkischen Bevölkerung, wenn eine wesentlich größere Zahl an Mitarbeitern aus dieser Bevölkerung im öffentlichen Diest vertreten sein würde.

 

Natürlich ist die Amtssprache deutsch. Aber verschließen wir uns doch nicht die Augen vor der Tatsache, in einer multikulturellen Gesellschaft zu leben. Da ist es aus unserer Sicht unabdingbar, dass sich die öffentliche Verwaltung etwa interkulturell orientiert und auf die Bedürfnisse solcher Menschen eingeht, die die deutsche Sprache vielleicht nicht perfekt beherrschen. Außerdem soll diesen Menschen die Angst genommen werden, Kontakt zu den jeweiligen öffentlichen Stellen aufzunehmen, der oft am reinen Formalismus, am Hinweis auf die Amtssprache scheitert. Wir sind überzeugt, dass es kurzfristig auch zu rechtlichen Umgestaltungen im Bereich der Amtssprache kommen wird / muss, will man eine effektive Verwaltung, die den Anforderungen an eine mulitkulturelle Gesellschaft gerecht werden solll.

 

Zurück zur Polizei: Wir sprachen davon, dass Jugendliche türkischer Herkunft eine Bereicherung für die Polizei wären. Man denke nur daran, dass es vielerlei Deeskalationsmöglichkeiten geben kann. Hier gilt es, an Streitigkeiten zu denken, bei denen Türken beteiligt sind. Man denke weiter an die Ermittlungsarbeit, die aufgrund der Kenntnis der türkischen Sprache und der türkischen Kultur hier und da wesentlich erleichtert werden könnte.

 

Heutzutage wird an jeder Ecke über den Fachkräftemangel geredet. TIAD ist überzeugt, dass sich da die Polizei nicht herausnehmen kann. Auch sie muss sich um hoch qualifierte Kräft bemühen, will sie ihre Leistungsfähigkeit nicht gefährden. Die Konkurrenz um Ausbildungsplätze betrifft auch die Polizei ! Diese muss sich aber nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Die Polizei bietet auch aus unserer Sicht sehr gute Perspektiven, was das Berufsbild angeht. Der Polizeiberuf ist ein Beruf mit verschiedenen Facetten und viel Abwechslung. Die Übernahme nach der gelungenen Ausbildung ist garantiert. Der Arbeitsplatz ist krisensicher. Ein sicheres, geregeltes Einkommen steht zu Verfügung. Der direkte Umgang mit Menschen steht im Vordegrund. Ein Beruf mit sehr guten Aufstiegschancen, ein breites Aufgabenspektrum mit verschiednen Möglichkeiten der Spezialisierung (so auch in der Broschüre „Die Bayerische Polizei. Der Garant für Ihre Sicherheit).

 

Kennzeichnend ist, dass ein türkischstämmiger Polizist aus Berlin sagt, als Polizist brauche man einen starken Charakter, Anstand und Respekt gegenüber anderen. Das seien auf jeden Fall Werte, die er von meiner Familie übernommen habe. Dies scheint eine sehr wichtige Aussage zu sein. Denn wer Charakter hat, Verantwortung übernimmt, der übernimmt Verantwortung in charakterlich bester Form für die Gesamtgesellschaft. Das kann nur gut sein, Fragen der Intergration stellen sich in diesem Falle nicht, weshalb wir es eben sehr begrüßen würden, würden sich immer mehr Menschen türkischer, ja ausländischer Herkunft bei der bayerischen bzw. deutschen Polizei, ja darüber hinaus in der gesamten deutschen Verwaltung engagieren. Wir gehen noch einen Schritt weiter übertragen unsere Überlegungen auch auf die Politik und die Justiz. Teilhabe in allen öffentlichen Bereichen. Gelungene Integration. Zufriedenheit. Frieden.

 

TIAD-Vorstand.

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Gast Freitag, 24 November 2017

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Fax: +49 (0) 911 891 72 59