TIAD

Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

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Veranstaltungen über freie Berufe vom 15.07. und 20.07.2010

Veröffentlicht von am in Aktivitäten 2010
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Veranstaltungen mit dem IFB über freie Berufe mit türkischem Hintergrund vom 15.07. und 20.07.2010

 

TIAD hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Freie Berufe in Nürnberg (IFB) die nachfolgenden Veranstaltungen in seinen Räumlichkeiten organisiert:

„Anforderungen und Chancen eines Steuerberaters / Juristen mit türkischem Hintergrund in der Metropolregion Nürnberg“ am 15.07.2010

und

„Anforderungen und Chancen eines Arztes mit türkischem Hintergrund in der Metropolregion Nürnberg“ am 20.07.2010.

Konkretes Ziel war es, deutsch-türkische Schüler, Studenten, Absolventen und andere Interessierte zu erreichen, die sich einen Einblick in die Berufswelt eines Steuerberaters, Juristen und/oder Arztes verschaffen wollen. Dabei ging es vor allem auch um die beruflichen Aussichten. Zudem konnte der angesprochene Personenkreis Kontakte knüpfen zu solchen Unternehmern, die als Mitglied bei TIAD bereits über langjährige Erfahrung in den jeweiligen Disziplinen mit türkischem Hintergrund verfügen und als potentielle Arbeitgeber und Ausbilder in Betracht kommen.

Mehrere Mitglieder des TIAD sind im Bereich der freien Berufe tätig, so vor allem in den beratenden Berufen. Als türkischstämmige Akademiker gelten sie als Teil der sogenannten Bildungselite. In dieser Funktion ist es TIAD ein Anliegen, Menschen der türkischen Bevölkerung dazu zu bewegen, die Chancen eines freien Berufes auf dem deutschen Markt zu erkennen und sich für einen entsprechenden Ausbildungsweg zu entscheiden. Vorbilder dienen dazu, den nicht einfachen Weg aufzuzeigen und Ratschläge für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu erteilen. Es geht um die Erkenntnis, dass Zweisprachigkeit und Erfahrungen in mehreren Kulturen für die Ausübung eines freien Berufes von großem Vorteil sein können.

TIAD geht es darüber hinaus aufgrund der in den vergangenen Jahren strukturell vernachlässigten Wirtschaftspolitik und Bildungspolitik um die Sensibilisierung des deutschen Marktes für die ethnische Ökonomie, die aus Sicht von TIAD – für den Standort Nürnberg und Umgebung gesprochen – erst in den letzten fünf Jahren ernst genommen worden ist. Es ist festzuhalten, dass die wirtschaftliche Bedeutung der freien Berufe in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden muss. Für den Bereich der ethnischen Ökonomie heißt das, dass die türkischen Akademiker als Multiplikatoren und Meinungsführer innerhalb der türkischen Bevölkerung begriffen werden müssen. Die türkische Bevölkerung ist schon lange nicht mehr homogen und immer mehr streben den Weg eines Akademikergrades an. Es muss ein realistisches Bild von den Türken vermittelt werden, der schon lange nicht mehr nur für Döner, Gemüse und Islam steht. In vielen Köpfen muss ein Umdenkungsprozess stattfinden.

Das wiederum belegen Studien, die klar feststellen, dass Bewerber mit türkischem Namen Nachteile im Rahmen ihrer Bewerbungen haben, trotz Antidiskriminierungsgesetz. Es wird festgestellt, dass bei vergleichbaren Qualifikationen und Fähigkeiten Bewerber mit türkischem Namen insgesamt etwa 14 % weniger positive Antworten erhalten. Eine Situation, an der unmöglich festgehalten werden darf. So ist es auch sehr oft zu verstehen, dass viele türkischstämmige Akademiker nach Abschluss ihrer Ausbildung aus Deutschland abwandern, was nicht im Sinne des deutschen Marktes sein kann. Es geht um die Gefahr, dass enormes Potential verschwendet wird, zumal es den deutschen Staat Geld kostet, für die Ausbildung zu sorgen, dann aber die Akademiker „ins Ausland zu verlieren“.

Abgesehen von diesen mehr politischen Gesichtspunkten ist aber der deutsche Markt sehr interessant für Jugendliche, die den freien Beruf in Form der Selbständigkeit und / oder als wichtiger Mitarbeiter für den deutsch-türkischen Verkehr ausüben wollen. Das zeigen viele Beispiele in der Metropolregion Nürnberg, die zudem Mitglied bei TIAD sind.

 

15.07.2010, TIAD-Vorstand

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