TIAD

Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

  • Home
    Home Hier findest Du alle Beiträge der Seite.
  • Kategorien
    Kategorien Zeigt alle Kategorien.
  • Tags
    Tags Zeigt alle verwendeten Tags.
  • Autoren
    Autoren Suche nach Mitgliedern.
  • Team-Blogs
    Team-Blogs Suche nach Teams.
  • Login
    Login Login form

Fastenbrechen am 06.09.2010

Veröffentlicht von am in Aktivitäten 2010
  • Schriftgröße: Größer Kleiner
  • Aufrufe: 2157
  • 0 Kommentare
  • Updates abonnieren
  • Drucken

Fastenbrechen bei TIAD am 06.09.2010

 


Am 06.09.2010 lud TIAD anlässlich des Fastenmonats Ramadan zum Fastenbrechen ein. Es nahmen neben den Mitgliedern des Vereins herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, allen voran die Generalkonsulin der Türkischen Republik Ece Öztürk – Çil mit vielen weiteren Vertretern des Türkischen Generalkonsulats Nürnberg, IHK-Präsident Dirk von Vopelius, IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch, SPD-Bundestagsabgeordneter Günter Gloser, SPD-Stadtrat Arif Tasdelen in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly, CSU-Stadtrat Max Höffkes, Vertreter von Banken und Versicherungen und viele mehr.

 

 

Hier ein Auszug aus der Rede des Vorstandsvorsitzenden E. HIZLI:

„Liebe Mitmenschen,

Der Prophet wies darauf hin:

Das Fasten bewahre die Zunge vor hässlichen Reden. Vor diesem Hintergrund erlauben Sie mir, dass ich mich eher kurz fassen werde, möchte es aber nicht missen zu sagen, dass ganz besonders eine Persönlichkeit der Bundesbank sich in diesen Zeiten richtig verhalten hätte, wenn er besonders viel gefastet hätte.

Jedenfalls heiße ich Sie alle herzlich willkommen zum heutigen Fastenbrechen bei TIAD ! Ich freue mich sehr, dass Sie daran teilnehmen, weil Sie damit gerade zeigen, dass Sie ganz persönlich daran interessiert sind, Ihren Respekt und Ihre Solidarität für Ihre fastenden Mitmenschen zum Ausdruck zu bringen. Für jeden Fastenden geht es im Ramadan aber um mehr: es geht um die Gelegenheit, intensiver als sonst nachzudenken über seinen Glauben, seinen Charakter, sein Verhalten mit den Mitmenschen. Wir bemühen uns noch mehr um gutes Benehmen, vermeiden schädliche Worte und versuchen ruhiger zu werden. Gegenüber Gott bitten wir um Vergebung unserer Sünden.

Die von mir gewählte Begrüßungsform hat einen bestimmten Grund. Sollte ich jemanden verletzt haben, so bitte ich um Vergebung.

Nach meiner persönlichen Auffassung geht es im Rahmen einer solchen Veranstaltung nicht um Titel, um politische Forderungen, Integrationsdebatten und dergleichen. Es geht auch nicht um die Feststellung, dass das Essen wirklich gut geschmeckt habe.

Nach meiner persönlichen Auffassung geht es gerade an solch einem Tag um Liebe gegenüber Gott, um das klare Bekenntnis, ja ich glaube an Dich, um Nächstenliebe, um Solidarität, um Toleranz. Es geht darum, in sich zu kehren, sich dessen bewusst zu werden, dass wir alle nur Menschen sind, gleich welcher Religion, Rasse, Hautfarbe, Staatsangehörigkeit. Uns vereint nur das eine: das Streben nach Gott.

Liebe Freunde, wir Türken sind emotional, uns geht es doch meist nur um das Bekenntnis des Mitmenschen, trotz der Andersartigkeit toleriert und akzeptiert zu werden. Vielleicht geht es in einer deutsch-türkischen Gesellschaft schlicht darum, seinem Gegenüber einfach zu sagen, „Lieber Herr von Vopelius, ich habe Sie echt sehr gern !“. Das geht, glauben Sie mir ! Hier und da möchte ich als Vorbild vorausgehen und bekennen, dass wir – die türkische Gesellschaft in der Metropolregion Nürnberg – sehr stolz sind auf unsere Generalkonsulin ! Frau Öztürk-Çil, Ihre erfrischende und offene Art gefällt nicht nur uns, sondern gerade unseren deutschen Freunden, was uns wiederum sehr glücklich macht. Sie sind ein großer Gewinn für diese Gesellschaft, hierfür danken wir Ihnen.

Ja, wie ich schon zu Beginn gesagt habe, es geht um Zurückhaltung, die ich jetzt auch üben möchte. Nachdem Sie schon gemerkt haben, dass wir ein wenig anders ticken, wollen wir Ihnen auch sagen, dass wir alle nur Menschen sind, der eine nicht besser als der andere. Daher wollen wir auch nicht dem einen das Wort erteilen, dem anderen nicht, in solch einem Rahmen obliegt uns nicht diese Befugnis. Ich lade jeden Einzelnen dazu ein, sich zu Wort zu melden, wenn er etwas Schönes zu sagen hat, alles andere wäre ja hässliche Rede ! In diesem Sinne nochmals herzlich willkommen. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.“

Kommentare

  • Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!

Kommentar hinterlassen

Gast Montag, 20 November 2017

Kontakt

Am Plärrer 19-21
90443 Nürnberg
Tel: +49 (0) 911 891 72 58
Fax: +49 (0) 911 891 72 59