TIAD

Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

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Gespräche mit Dr. Roland Fleck

Veröffentlicht von am in Aktivitäten 2010
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Gespräche mit Dr. Roland Fleck / Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg vom 16.11.2010


Anlässlich eines Antrittsbesuchs beim Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg führte TIAD unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Emre Hızlı am 16.11.2010 zukunftsorientierte Gespräche mit dem Wirtschaftsreferenten Dr. Roland Fleck und Herrn Herbert Gschwandtner vom Amt für Wirtschaft.

Im Vordergrund des Besuchs stand die Darstellung der bisher schon realisierten Aktivitäten des Vereins im Jahre 2010, ganz im Stile eines Tätigkeitsberichtes 2010 für das Wirtschaftsreferat. Dr. Roland Fleck betonte die Wichtigkeit dieser Aktivitäten und begrüßte das Engagement der Verantwortlichen von TIAD, der vom Wirtschaftsreferat bzw. vom Amt für Wirtschaft als Vorbild für andere ethnische Gruppierungen, andere Vereinsgründungen oft herangezogen werde. Ganz vorbildlich sei etwa die Internetseite des TIAD.

Herr Gschwandter lobte im Besonderen die konsequente Umsetzung  sämtlicher Tätigkeiten, die noch zu Beginn des Jahres als Projekte vorgestellt worden sind.

Geäußert wurde der Wunsch durch den Vorsitzenden des TIAD, Emre Hızlı, dass die ohnehin schon fest bestehenden Beziehungen zum Wirtschaftsreferat, mithin zum Amt für Wirtschaft der Stadt Nürnberg noch weiter intensiviert, ausgebaut werden müssten. TIAD als Unternehmerverein sei der ideale Vermittler für die deutsch-türkische Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg, auch für den internationalen Wirtschaftsverkehr zwischen der Metropolregion Nürnberg und der Türkei.

Bezug wurde genommen auf die Studie von TIAD aus dem Jahre 2008 mit dem Titel „Türkische Unternehmen in Nürnberg“, welche dem Amt für Wirtschaft zwecks Auswertung der Entwicklungen türkischer Unternehmen in Deutschland und in der Metropolregion Nürnberg zur Verfügung gestellt worden ist. Erinnert wurde nochmals im Besonderen an die Handlungsempfehlungen des Vereins gegenüber dem Amt für Wirtschaft, die im verstärkten Maße umgesetzt werden sollten. Hier geht es etwa um folgende Handlungsempfehlungen:

§ Das Thema Ethnische Ökonomie soll zu einem zentralen Anliegen der

Wirtschaftspolitik in der Stadt Nürnberg bleiben; türkische Unternehmen nehmen

dabei eine wichtige Funktion ein; ein Forum mit Vertretern aus den verschiedenen

Ethnien würde diese Bemühungen bereichern; dieser Gesprächskreis sollte

mindestens einmal im Jahr gebildet werden

§ Das Seminarangebot für türkische Unternehmen gezielt einsetzen; eine gründliche Vorbereitung ist erforderlich, damit das Angebot wahrgenommen wird

§ Bei den Angeboten sind insbesondere die Familienmitglieder einzubeziehen; das

sind die Selbständigen von morgen

§ Workshops beispielsweise zum Thema Markenentwicklung organisieren;

Erfolgreiche Unternehmer aus Nürnberg und aus dem Bundesgebiet einladen;

Kollegen als Referenten genießen besonderen Respekt

§ Unternehmertreffs organisieren, damit Erfahrungen untereinander ausgetauscht

werden können; Unternehmer finden dabei Anregungen von Gleichgesinnten

§ Umfangreiche Existenzgründerseminare anbieten und zum Teil je nach Möglichkeit

aufzwingen; unter Umständen ein Monitoring durchführen, hierfür ein Forum mit

Aktivsenioren gründen; Ältere genießen in der türkischen Gemeinde besonderen

Respekt

§ Investitionsmöglichkeiten in der Stadt Nürnberg stärker kommunizieren;

Investorentreffen organisieren

§ Wirtschaftliche Integration vorantreiben; Unternehmer mit Unternehmer sowie

Kunden und türkische Geschäfte zusammenführen; Begehungen durchführen; Tag

der Offenen Tür organisieren

§ Deutsch-türkische Außenwirtschaftsbeziehungen auch zum Thema von Aktionen

machen

Der Vorstandsvorsitzende Emre Hızlı bezog sich auf vielerlei Projekte, die in der Metropolregion Nürnberg von ganz besonderem Interesse sind. Hier gehe es nicht nur um die beruflich wie wirtschaftliche Integration der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Vielmehr gehe es auch um internationale Projekte, etwa um Investitionen von Unternehmern aus der Türkei in der Metropolregion Nürnberg. Hier müssten verstärkt die Beziehungen der Mitglieder von TIAD genutzt werden, die nicht nur sprachlich, sondern auch mit dem notwendigen Mentalitätsvorsprung wichtige Kontakte knüpfen können. Gerade in der Zeit der Eröffnung eines bayerischen Repräsentanzbüros in Istanbul / Türkei sei es von ganz besonderer Wichtigkeit, gerade für den Bereich der Metropolregion Nürnberg Akzente zu setzen, Fachleute in der Türkei als auch hier in Nürnberg für das internationale Geschäft zu installieren.

In diesem Zusammenhang sprach der Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck ein Projekt im Bereich „Business Support“ an, das in Kürze in der Metropolregion Nürnberg umgesetzt werde. Hier gehe ganz besonders um Unternehmer aus dem Ausland, die etwa Gelegenheit für einen 3-monatigen Aufenthalt in der Region mit weiteren Fördermöglichkeiten erhalten werden, um einen Einblick in die wirtschaftlichen Gegebenheiten für das in Aussicht stehende Unternehmen erhalten können. Hier sprach TIAD deutlich an, dass zahlreiche Anfragen aus der Türkei auch an den Verein und / oder an Vertreter des TIAD, etwa an den Vorsitzenden als Anwalt, herangetragen werden, die natürlich an fachkompetente Stellen des Wirtschaftsreferats weitergeleitet werden können. Aber auch da wurde nochmals betont, dass natürlich sprachlich günstige Bedingungen für diejenigen geschaffen werden müssen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Auch insoweit bot sich TIAD an, etwa sprachlich, aber auch fachlich zu vermitteln.

Der Vorstandsvorsitzende gab zu verstehen, dass gerade für die Metropolregion Nürnberg noch Vieles getan werden müsse. TIAD als Kooperationspartner stehe dem Wirtschaftsreferat für vielerlei Projekte zu Gunsten der deutsch-türkischen Beziehung in jeder Hinsicht zur Verfügung. Gerade der jetzige Vorstand begreift die Wichtigkeit seiner Funktionen und bietet offen seine Dienste als Vermittler für die deutsch-türkische Gesellschaft an.

In diesem Sinne werden konkret 2 Projekte kurzfristig angedacht:

  1. Seminar für türkische Unternehmer im Bereich des Marketing

(„Wie gewinne ich Kunden“)

  1. Seminar für türkische Unternehmer im Bereich der Betriebsführung – orientiert an Vorbildern in der Praxis („Wie führe ich einen Betrieb richtig ?“)

Auch die Gespräche mit dem Wirtschaftsreferat können als erfolgversprechend begriffen werden. Auf beiden Seiten werden die Potentiale im Sinne der ethnischen Ökonomie verbunden mit den Vorteilen für die Metropolregion Nürnberg erkannt.

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