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Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

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Presseerklärung vom 08.10.2010

Veröffentlicht von am in Presseerklärungen 2010
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Presseerklärung des Vorstandes des Deutsch-Türkischen Unternehmervereins

in Mittelfranken e.V. (TIAD) vom 08.10.2010

 

anlässlich der Veranstaltung vom 08.10.2010

„Deutschland : Türkei, es gibt nur Gewinner !“

 

Der Deutsch-Türkische Unternehmerverein TIAD lädt heute gemeinsam mit der Generalkonsulin der Türkischen Republik, Frau Ece Öztürk-Çil zu einem gemeinsamen Fernsehabend mit Großleinwand in den Räumlichkeiten des TIAD anlässlich des EM-Qualifikationsspiels Deutschland : Türkei ein. Das Motto lautet: Es gibt nur Gewinner !.

TIAD ist der Überzeugung, dass selbst Fußballspiele einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten können. Denn Sport schafft Begegnung, und zwar eine solche, die nicht verpflichtend ist. Ein jeder ist eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich darauf zu freuen. In sportlicher Hinsicht geht es im Fußball im Wesentlichen um Fairplay und Leistung, auf der internationalen Bühne zudem um Völkerverständigung im weitesten Sinne. Der Zuschauer erhält die Gelegenheit zur Erkenntnis, dass das Gegeneinander zunächst lediglich zu einem Ergebnis der Statistik führt, in einem weiteren sehr wichtigen Schritt aber von der Zielsetzung her niemals zu einem Aufeinanderprallen hasserfüllter, intoleranter Verhaltensweisen, unabhängig vom Ergebnis und abgesehen von einzelnen Ausnahmen, die hier keine Rolle spielen sollen. Die sportlichen Akteure messen sich an der Leistung, wobei sie sich innerhalb einer Mannschaftsaufstellung strukturell integrieren und auf den Einsatz des Mitspielers verlassen. Sie erhalten die weitere Gelegenheit, im Rahmen der sportlichen Begegnung den Respekt für Spielzüge der Gegenmannschaft zu entwickeln und das eigene Spiel für die Zukunft zu verbessern.

Nun ist die Begegnung Deutschland : Türkei aus besonderem Anlass sehr wichtig:

Die Integrationsdebatte ist aktueller denn je. In diesem Zusammenhang stellt sich nun die Frage nach der Integrationsfunktion des Sports. Wir bekennen unseren Stolz (auch) auf alle diejenigen Spieler etwa in der deutschen Fußballnationalmannschaft oder beim 1. FC Nürnberg, die türkischen Migrationshintergrund haben und sich in deutschen Mannschaften engagieren. Sie engagieren sich doch für ihre (erste oder zweite) Heimat. Das ist die Lebenswirklichkeit. Der Deutsche Fußballbund nimmt eine Integrationsfunktion des Sports richtigerweise an und setzt die Schwerpunkte in der Bildungsvermittlung und der sozialen Integration von Akteuren mit Migrationshintergrund. Eine Überbewertung der Integrationsfunktion findet dabei aus Sicht des TIAD nicht statt. Vielmehr ist diese Funktion mit der Vorbildfunktion in der gemeinsamen Wirkung zu sehen. Vorbilder im Sport erreichen die jungen Menschen, die etwa fußballbegeistert sind. Fußball erreicht die Massen. Eben jene Vorbilder vermitteln das Bewusstsein, dass herausragende Leistung Wohlstand im weitesten Sinne, Anerkennung innerhalb einer sozialen Struktur ermöglicht. Vor diesem Hintergrund laden diese Verhaltensweisen zur Nachahmung ein. Ein jeder ist gefordert, die bestmögliche Leistung zu erbringen, zumal in einer Leistungsgesellschaft. Die Aspekte lassen sich natürlich übertragen auf verschiedenste Bereiche, etwa auf den Bereich des Handwerks. Auch dort gilt: Mehr Leistung, mehr Wohlstand. Wenn aber mehr Wohlstand erreicht wird, wird auch mehr Frieden erreicht, Fragen der Integration sollten sich dann erübrigen.

Um nochmals zur Veranstaltung des TIAD zurückzukommen: Hier geht es schlicht um die Verwirklichung der besten Form der Integration auf Seiten der passiven Akteure, nämlich um das gesellige, Vertrauen schaffende Miteinander ohne jeden Vorbehalt und ohne Rücksicht auf Staatsangehörigkeit, Herkunft und Religion. Es geht schlicht um einen Fußballabend, der Menschen glücklich macht und vereint. Die deutsch-türkische Freundschaft gilt es zu leben, ab von der Diskussion über Leitkulturen und dergleichen. Uns verbindet das Menschsein.

 

TIAD-Vorstand.

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Gast Freitag, 24 November 2017

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