TIAD

Deutsch-Türkischer Unternehmerverein in der Europäischen Metropolregion Nürnberg e.V.

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Presseerklärung des TIAD-Vorstandes anlässlich der Veranstaltung vom 10.06.2014 im Loftwerk Nürnberg

Veröffentlicht von am in Presseerklärungen 2014
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I. Deutsch-Türkischer Dialogpreis in der Europäischen Metropolregion Nürnberg

II. Vortrag + Podiumsdiskussion zur aktuellen Studie „Diskriminierung am Ausbildungsmarkt“ mit Experten der Intergrationsforschung und der Wirtschaft

Zu I. Seit 2012 vergibt der Unternehmerverband TIAD den sog. Deutsch-Türkischen Dialogpreis in der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Die Einzelheiten zu diesem Preis ergeben sich aus der Anlage zu dieser Presseerklärung.

In diesem Jahr erhält der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Herr Dr. Manfred Schmidt den Preis. Zur Begründung des TIAD-Vorstandes: Dr. Schmidt verkörpert für TIAD einen herausragenden Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der es in besonderem Maße verstanden hat, einen fruchtbaren Dialog gerade auch mit der türkischen Communitiy, ja mit dem TIAD-Verband zu führen, auf die Menschen zuzugehen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, immer so, dass sich seine Gesprächspartner unabhängig vom Ergebnis der Diskussion als angenommen fühlen können. Er ist für TIAD nicht nur ein hervorragender Präsident des Bundesamtes, er ist ein wunderbarer Mensch, der gerade den für dieses Amt so wichtige Dialog in sehr vorbildlicher Weise zu führen weiß. Für TIAD war bereits dessen Bereitschaft zur Annahme der Ehrenmitlgiedschaft ein großartiger Akt, der seine Nähe zu den Menschen mit Migrationshintergrund, den Menschen türkischer Herkunft verkörpert. Er geht Verbindungen mit Menschen ein, führt einen wirklichen Dialog.

Die Laudatio hält der Direktor des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung, Herr Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan.

Zu II. Thema: „Gleiche Qualifikation, ungleiche Chancen: Diskriminierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beim Zugang zum Ausbildungsmarkt“

Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Chancen auf einen Ausbildungsplatz im dualen System, als Jugendliche aus der Mehrheitsbevölkerung. Dies hängt nicht nur damit zusammen, dass ihre Schulabschlüsse im Durchschnitt etwas schwächer ausfallen – nein, auch bei gleicher Qualifikation schaffen Jugendliche mit Migrationshintergrund den Übergang in eine Ausbildung seltener. Über die Gründe konnten bislang nur Vermutungen angestellt werden.
Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat mit Hilfe eines sozialwissenschaftlichen Experiments nun erstmals untersucht, ob es bei der Bewerberauswahl zu Diskriminierung seitens der Betriebe kommt. Im Rahmen der Studie wurden dabei mehrere Tausend identischer Bewerbungen von Schülern mit türkischen und deutschen Namen an Unternehmen verschickt, die Ausbildungsplätze zu besetzen hatten. Die Ergebnisse der Studie wird Ihnen Dr. Jan Schneider, Leiter des SVR-Forschungsbereichs vorstellen.

Im Anschluss möchten wir mit Ihnen diskutieren, warum es zu Benachteiligungen in der beruflichen Bildung kommen kann, welche negativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen drohen und wie sich ethnische Diskriminierung wirkungsvoll vermeiden lässt.

Nürnberg, den 08.05.2014 Vorsitzender Emre Hizli

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